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Oncle Sam,Thomas Nast und Tomi Ungerer

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Uncle Sam, Thomas Nast und Tomi Ungerer.
Eine soziale und politische Satire auf Amerika
 
sam.jpgThomas Nast (1840-1902) gilt als einer der Väter der Karikatur in den USA. Der aus Landau stammende deutsche Zeichner wurde berühmt, weil er jahrelang die New Yorker Zeitung Harper's Weekly mit Figuren illustrierte, die die amerikanische Politik seiner Zeit beeinflussten.
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Er machte unter anderem die Figur des Uncle Sam populär und schuf die Symbole der Demokratischen und Republikanischen Partei, den Esel und den Elefanten, sowie das von Columbia.
Ihm ist es auch zu verdanken, dass sich die gutmütige Figur des Weihnachtsmanns in den Vereinigten Staaten durchgesetzt hat.

Thomas Nasts humorvolles Werk zeichnete ein beißendes Porträt Amerikas in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, sowohl politisch als auch sozial. Seitdem sind diese Motive aus dem Repertoire der Karikaturisten nicht mehr wegzudenken.

 
In den 1960er Jahren tauchten sie auch unter der Feder von Tomi Ungerer wieder auf, um ein kritisches Porträt der zeitgenössischen Politik und Gesellschaft in Amerika zu zeichnen. Die Anklageporträts von Präsidenten stehen neben Protestplakaten gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung und zeigen eine Freiheit im Ton, die in der Zeichnung politischer Satire selten erreicht wird. Die Figur des Weihnachtsmanns selbst wurde nicht verschont und war Gegenstand einer neuen und schwefelhaltigen Serie.
 
Die Ausstellung im ersten Stock des Museums vergleicht 150 Exemplare von Harper's Weekly aus öffentlichen und privaten Archiven in Deutschland mit Originalzeichnungen und Plakaten von Tomi Ungerer aus der Sammlung des Museums.
Täglich außer Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr bis zum 13. November 2016
  
Mit Darlehen von:
Archiv und Museum Landau in der Pfalz
Landesbibliothekzentrum Rheinland-Pfalz in Speyer
Thomas-Nast-Verein Landau e.V.
und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Straßburg

Erstellungsdatum: 2020.06.29 # 15:01
Kategorie: - 2016
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